Bonjour Madame Kurmann oder Hoi Belinda!
Was mir es Fachgschäft mit Onlineshop über d’Vielfalt vo dr Schwiiz – und über das, was alli verbindet – zeigt.
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Bauchliebe.ch - vo mir - Belinda Kurmann, Gründerin und Inhaberin

Wenn me es Fachgschäft mit Onlineshop führt, stellt me sich das am Afang ehrlich gseit chli nüchter vor. Me denkt a Sortiment, a Material, a Produktfotois, a Text und natürli a Päckli, wo am Schluss zur Post gönd. Viel Organisation näbascht allem andere, viel Sorgfalt, viel Detailarbeit. Aber mit dr Ziit merkt me, dass no öppis anders passiert.
Langsam fangt di ganzi Schwiiz a mitrede.
Das passiert nid mit grosse Gestä oder eme lute Uftritt. Es passiert ganz lislig – im Postfach.
Meischtens fangt alles mit ere ganz eifache Nachricht aa. Und scho bi de erschte Wort merkt me: Das chunnt vo irgendwo "anders".
Mängmol sehr korrekt mit
„Bonjour Madame Kurmann“
Oder mit eme klassische
„Grüezi Frau Kurmann“
Das tönt höflich, respektvoll und chli offiziell. Und ehrlich gseit freu ich mich jedes Mal darüber. Es zeigt, dass sich öpper Gedanke macht über d’Aasproch – au wenn mir üs gar nid persönlich kenne.
Und denn git’s die andere Nachrichtä.
Die fangt ganz spontan aa mit
„Hoi Belinda“
Mängmol au mit
„Salut Belinda“
„Tschou Belinda“
„Ciao Belinda“
oder sogar mit eme fröhliche
„Allegra Belinda“.
Ganz direkt. Ganz unkompliziert. Fascht so, als würd me sich scho länger kenne.
(Mit Chind gohts jo au allne öpe glich seit min Maa immer)
Und irgendwie passt au das wunderbar.
Zwüsche „Bonjour Madame Kurmann“, „Allegra Belinda“, „Ciao Belinda“ und „Hoi Belinda“ liegt eigentlich es chliises Stück Schwiiz.
Mit dr Ziit lernt me die feine Unterschid wahrzneh. Mängisch les ich e Nachricht und denke sofort: Das chunnt sicher us em Bärnbiet. Denn wieder tönts nach Basel. Oder nach dr Innerschwiiz. Und mängisch entdeck ich sogar es bitzeli vo mim eigene Thurgauer Tonfall.
Dialäkt sind faszinierend. Sie sind wie chliini Landschaft im Sprachliche und wichtig fürd Kultur i dem chline Land.
Und mängisch bringt e Nachricht sogar es chliises Ferie-Gfühl mit.
Wenn sich zum Bispiel öpper us em Bündnerland meldet. Oder us em Wallis. Oder us em Tessin. Oder us em Berner Oberland. Denn tauched sofort Bilder im Chopf uf: Berg, Wiiti, Gwässer, früschi Luft. Ort, wo me villicht selber scho Ferie gmacht hät oder wo me immer wieder gern hi würd. Das git mir wieder Inspiration für mis Webdesign und mini Bilder.
Und plötzlich sitzt me ganz normal am Schreibtisch und beantwortet e Frag zu ere Baby-Grössi oder zu eme Body – und trotzdem fühlt sich s’Ganze chli so aa, als würd grad es chliises Stück Ferie mit i d’Nachricht ine rutsche.
Das sind Momänt, wo ich sehr schätze.
Was mich über d’Jahr aber immer wieder beeindruckt, isch öppis anders.
So vielfältig d’Schwiiz sprachlich isch, so ähnlich sind oft d’Gedanke vo de Familie, wo sich bi mir meldet.
Egal ob us em Wallis, us Graubünde, us dr Romandie oder us em Tessin. Egal ob us Zürich, us em Mittelland oder us em Berner Oberland. Und immer wieder schribe au Familie, wo ursprünglich gar nid us dr Schwiiz chömed – Expats, wo ide Schwiiz läbed und ihri Chind grossziehnd.
D’Sprache sind unterschiedlich. D’Dialäkt au.
Aber d’Frage sind erstunlich ähnlich.
Eltere wänd wüsse, was guet isch für ihres Baby. Sie fraged nachem Material, nach Passform oder nach de richtige Grössi. Sie überleget sich, was angnehm isch für empfindlichi Babyhut (vor allem bi Neurodermitis) und was sich im Alltag au hinsichtlich Pfleg bewährt.
Und so rede mir plötzlich usführlich über Theme wie Merinowolle, Wolle-Seide oder Bambusviskose.
Für mich sind das über d’Jahr wäg de eigene Chind ganz vertrauti Begriff worde. Aber ich weiss no genau, wie ich selber am Afang gstunt han, wie gross dr Unterschied zwüsche verschiedene Stoffe sii cha. Merinowolle reguliert d’Temperatur erstunlich guet. Wolle-Seide fühlt sich fein und sanft aa und funktioniert über s’ganze Jahr. Und Bambusviskose wird vo viele Eltern gschätzt, will sie so angenehm chühlend isch und sich sehr weich aafühlt. So han au ich us mim Alltag als Mami mit stark schwitzende Kind viel glernt.
Und genau über das red ich plötzlich mit Lüüt us dr ganze Schwiiz – und mängisch au mit Familie us aller Welt, wo do läbed und villicht blibet.
Mit dr Ziit han ich realisiert: Hinter jedere Afrog und Bstellig steckt e chliini und agnehmi Begegnig.
Es isch nid eifach e Bestellig.
Es isch e Familie (oder zumindest ein Teil derfo), wo sich Gedanke macht.
Öpert, wo sich informiert.
E Familie, wo Wert legt uf gueti Materialie und uf ehrlechi Berotig und kei Lust het uf die ganz digital Online-Bespassig mit viel Versprechige und Floskle.
Und genau das verbindet am Schluss alli.
D’Schwiiz isch vielfältig. Sprachlich, kulturell und landschaftlich. Aber wenn es um Chind gaht, um d'Hut, um Wärmi, um Wohlbefinde – denn denket Familie sehr ähnlich.
Sie sueched Qualität.
Sie sueched Verlässlichkeit.
Sie sueched ehrlechi Beratig und schätzet en direkte Kontakt.
Und villicht treffet sich genau döt all die verschiedene Dialäkt und Sprache wieder.
Bi Bauchliebe.ch
Und mängisch fangt das alles ganz eifach aa.
Mit eme höfliche
„Bonjour Madame Kurmann“
mit eme fröhliche
„Allegra Belinda“
mit eme spontane
„Ciao Belinda“
oder ganz eifach mit
„Hoi Belinda“.
..."ich hetti do kurz en Frog zu dem Body"... .-)